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Die Anstrengungen lohnen ...
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Scheidungen und Trennungen ... bringen für Kinder und Erwachsene grundlegende Veränderungen mit sich.
Der Besuchstag ist für alle beteiligten Personen - Eltern wie Kinder - eine besondere Situation. Es treffen die Personen aufeinander, die einmal zusammen gelebt haben. JedeR spürt die mit der Trennung verbundenen Gefühle wie Trauer, Enttäuschung, Wut, etc. Je stärker diese Gefühle noch sind, umso belasteter und spannungsgeladener wird diese Situation für die Kinder.
Kinder brauchen beide Eltern Wenn eine Ehe geschieden wird, trennen sich Mann und Frau - sie bleiben aber die Eltern für ihre Kinder ein Leben lang. Für ihre Entwicklung benötigen Kinder die Beziehung zu beiden Elternteilen, denn diese Beziehungen formen ihre Persönlichkeit - und damit die Beziehung zu anderen Menschen im späteren Leben. Es zeigt sich, dass Kinder sich nichts sehnlicher wünschen, als unbeschwert Kontakt zu beiden Eltern haben zu können ! Auch wenn ihre Eltern ganz unterschiedlich sind.
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Wenn Ihre Kinder Vater/Mutter besuchen ...
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Für Eltern, als auch für Kinder ist dies eine Situation in der Unsicherheit besteht. |
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Informieren Sie die Kinder frühzeitig über den Besuchstag, damit sie sich darauf einstellen können. |
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Informieren Sie den anderen Elternteil, wie es den Kindern geht, und was sie gerade beschäftigt. |
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Bei der Übergabe gemeinsam einen Kaffee trinken !? Kinder geniessen es, wenn sie spüren, dass Mama und Papa entspannt und friedlich miteinander sprechen können. |
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Einem kleineren Kind sollte man sein Schmusetier und ggf. vertraute Spielsachen mitgeben. |
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Gut ist es, wenn Kinder eine eigene Tasche haben, in der Kleider und Spielsachen transportiert werden können. |
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Während des Besuchs ...
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Kleine Rituale (Vorlesen, Kakao trinken etc.) helfen dem Kind sich auf die neue Situation einzustellen. |
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An Besuchstagen muss nicht ständig etwas Tolles passieren. Kinder brauchen auch entspannte Zeiten um von sich erzählen zu können. |
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Kündigen Sie ihren Kindern die Zeit des Abschieds an; so können sie sich darauf einstellen und sich langsam von den Spielsache und der Wohnung verabschieden. |
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Kinder verarbeiten die Abschiedssituation auf ihre Weise. Dazu gehören Nörgeleien, Anklammern und "grosse Spielideen kurz vor Schluss". |
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Wenn Ihre Kinder zurückkommen ...
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Es heisst Abschied nehmen von der Nähe die entstanden ist - dies schmerzt. Die schmerzhafte Situation der Trennung wird bewusst und führt ggf. zu einem Gefühlskarussel. |
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Auch für die Kinder ist dieser Moment nicht leicht. Es ist dennoch wichtig, dass die Kinder in die Wohnung zurückgebracht werden. Ein Ort, der für sie Geborgenheit bedeutet. |
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Kleine Rituale erleichtern Kindern den Übergang und vermitteln ihnen ein Gefühl der Sicherheit (z.B. ein Bad nehmen, Vorlesen etc.) |
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Sind Kinder angespannt, aufgeladen oder wütend, dann kann es sinnvoll sein wenn sie sich körperlich austoben. |
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Andere Kinder brauchen nach dem Besuch eher Ruhe und Entspannung. Ein Bad, Vorlesen oder eine Massage fördern die Entspannung. |
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Interresse Ja ! Ausfragen Nein ! Hören Sie zu ... und versichern Sie Ihrem Kind, dass es Papa und Mama liebhaben darf. |
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Die Trennung der (Ehe-) Partner berührt die ganze Familie Als Krise nimmt sie Einfluss auf das körperliche und psychische Wohlergehen eines jeden. Krisen haben jedoch zwei Gesichter. Sie können Ende und Abschied bedeuten - aber auch Aufbruch, Leben und Geburt.
Zunächst erfahre ich Unruhe, der Halt geht verloren, man versinkt in Schmerz und Hoffnungslosigkeit. Nach und nach gewinnt man - wenn die Krise ganz durchlebt ist - wieder Ruhe und die Dinge fangen an, sich anders zu ordnen.
Neue Sicherheiten und Orientierungen entstehen. Aus der Krise entwickelt sich eine neue Zukunft. Die Bewältigung einer Trennungskrise erfordert von allen Familienmitgliedern Kraft, allen Mut und die ganze Ausdauer eines Menschen !
(H.K.)
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