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Aus der Sicht einer Sozialarbeiterin

Wenn ich mit heiklen familiären Gegebenheiten konfrontiert werde, ist der
BesuchsTreff das ideale Angebot.
Hat etwa eine Mutter Angst, der Vater könne dem Kind Schaden zufügen,
und sie deshalb eine Besuchsregelung verweigert, dann kann ich sie oft für
eine anfängliche Regelung über den BesuchsTreff gewinnen.


Dies kann dazu beitragen, ihre Ängste abzubauen und eröffnet Möglichkeiten
für eine spätere Besuchsregelung.
Gleichzeitig hat das Kind die Möglichkeit seinen Vater doch einmal im Monat
zu sehen.

Mit dem BesuchsTreff besteht ein geschützter Rahmen und so sind Kind,
Mutter und Sozialarbeiterin "abgesichert".

Für die SozialarbeiterInnen ist dies von grosser Bedeutung, weil es oft
schwierig ist, die Ängste der Mutter einzustufen.
Der Vater hat hier die Möglichkeit den Kontakt zu seinem Kind aufrecht
zu erhalten.
Das Angebot des BesuchsTreff nimmt somit oft Druck weg.

Kurz gesagt ermöglicht der BesuchsTreff einen regelmässigen Kontakt
zwischen Kind und Besuchsberechtigten in einem geschützen Rahmen.
Er hilft Ängste abzubauen und vermittelt allen Beteiligten Sicherheit.

Der BesuchsTreff hilft Situationen zu entschärfen und ist oft der erste positive Ansatz,
um eine spätere Besuchsregelung aufzustellen.


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